Samstag, August 26, 2006

Umweltschutz mal woanders ... ;-)

Die Bestrebungen, die Umwelt zu schützen, sind in den letzten Jahrzehnten nun wirklich fruchtbar gewesen. Allerdings gibt es immer wieder Bereiche, bei denen auffällt, dass auch noch einiges zu tun ist. Wie zum Beispiel in der Schifffahrt. Schwefelhaltiges Schweröl wird auf den Weltmeeren, vor allem bei steigendem Schiffsverkehr, immer mehr zum Problem. So, wie das Problem sich mir darstellt, wird es noch recht lange dauern, bis man das Problem im gut Griff hat.

Donnerstag, August 24, 2006

Informationssalat

Ja, da haben wirs wieder: Die Regierung beschließt etwas, die Presse berichtet ungenau drüber und fertig ist der ungesunde Infococktail. Aber ganz von vorne.

Wie auf biodiesel.de nachzulesen ist, kann seit 2004 dem normalen Diesel bis zu 5% Biodiesel beigemischt werden. Was die Mineralölkonzerne auch gerne taten, weil Biodiesel billig ist, was unter anderem auch daran liegt, dass er bisher steuerfrei ist. Jetzt findet die Bundesregierung, man könne diese Regelung zementieren und Biodiesel gleichzeitig besteuern. Die Presse sagt nun, dass der Diesel dank Biodiesel teurer würde. Was ich arg verkürzt finde. Na schön, der Absatzmarkt für Biodiesel wird nun attraktiver und vielleicht sogar größer. Aber bei mir bleibt der unangenehme Nachgeschmack, dass die Regierung nur wieder irgendwoher Geld haben wollte.

Oh: Wie ich gerade auch lese, wird Biodiesel schon seit Anfang August 2006 besteuert. Dann ist mein Artikel ja fast überflüssig ...

Mittwoch, August 23, 2006

"Das Gehirn ist mehr Bratwurst als Kartoffelbrei"

... und nochwas aus dem segenbehafteten Reich der Wissenschaft. Ich habe erst bei der letzten Tagung des Bundesarbeitskreises über dieses Thema diskutiert. Falls die neuen Erkenntnisse wahr sein sollten, fände ich das etwas unerfreulich. Ich hab nämlich eine Handy-Flatrate. Hmpf.

Jaja, die Statistik ...

"Die Mär von den aussterbenden Deutschen". Einer rechnet so, der andere so ... Ich hab Statisktik immer gehasst.

Dienstag, August 22, 2006

Psychokram, aber ...

Na gut, die Frau im ZeitOnline-Interview hat einen Doppelnamen, ist Paartherapeutin und somit eigentlich verdächtig, seichten Bullshit von sich zu geben. Tut sie aber nicht. Ich finde das Interview echt lesenswert.

Lehrstück

Es war einmal eine Frau, die war allein. Eines Tages sah sie im Hof einen Mann, der in den Mülltonnen ihrer Wohnung suchte. Es war ein armer Mann, der so seinen Lebensunterhalt zusammenkratzte. Sie sahen sich manchmal im Hof, wo die Tonnen standen, aber er blickte immer schamvoll beiseite. Sie beobachtete ihn oft, wollte ihm helfen, wusste aber nicht wie. Eines Tages hatte sie die Idee, ihm, und nur ihm, einfach ihre alten Pfandflaschen unauffällig hinzustellen. Das würde ihm nützen. Anfangs war der Mann immer wieder überrascht über das unverhofft große Zubrot, das ihm zuteil wurde. Mit der Zeit aber wurde es ihm zur Gewohnheit. Es kamen immer öfter auch andere arme Männer, die sich in dem offenbar einträglichen Revier umsahen und es kam zu Streitereien. So versuchte die Frau es so einzurichten, die Flaschen immer so hinzustellen, dass sie nur der eine arme Mann bekam. Dieser bemerkte so mit der Zeit, dass die Dinge hier nicht ganz mit rechten Dingen zugingen und wurde argwöhnisch. Er begann seinerseits, heimlich den Hof zu beobachten. Doch die Frau war so geschickt, dass er das Spiel nie durchschaute. Der Mann war sehr fromm und so kam es, dass er langsam zu glauben begann, dass diese Hilfe eine göttliche Fügung sei. Er begann erst damit, wenigen zu erzählen, was er erlebt hatte. Diese erzählten aber anderen davon und so kam es, dass der Mann sehr bekannt wurde. Mit der Zeit wurden die Geschichten mystifiziert und der Mann immer mehr verklärt. Irgendwann wurde er wie ein Heiliger behandelt. Von da an ging der Mann nicht mehr zu den Mülltonnen im Hof der Frau. Die wunderte sich und fragte sich, ob dem Mann was zugestoßen sei. Doch eines Tages bekam sie zu Ohren, was die Leute über den Mann erzählten und dass sie ihn verehrten und ihm Opfer in Form von Nahrung und Kleidung brachten. Die Frau ärgerte sich. Mit der Zeit würde sie immer wütender darüber, dass der Mann das so ausgenutzt hatte. Eines Tages konnte sie es nicht mehr für sich behalten und sie rief einer anderen Frau, die ihr gerade ein weiteres Mal die wundersame Geschichte des Mannes auftischen wollte, ins Gesicht: "Ich habe die Flaschen für ihn hingestellt!" Die andere Frau wurde nun ihrerseits wütend und nannte die Frau eine Lügnerin. So kam es, dass die Frau immer mehr von den anderen Menschen ausgestoßen wurde. Zuletzt wurde sie von den Mann geschleppt. "Sie sagt, sie habe dir die Flaschen hingestellt! Sie lügt. Bestrafe sie." Der Mann war fett und träge geworden und blickte schwer durch seine müden Augen auf die Frau. "Du lügst." Sagte er zu ihr. Da steinigte die Menge die Frau.

Dienstag, August 15, 2006

Metablog - Prolog

Ich habe eine Idee, und zwar, dass ich in meinem Blog auch schreiben kann, was man mal bloggen könnte. Ich selbst habe ja genug zu tun*) und nicht immer das Geschick/die Muße/die Geduld, es selbst zu machen, da ist es doch eine gute Sache, die Blogeintragidee anderen zur freien Verfügung zu stellen. OpenSource sozusagen.

*) Widersprüche darauf gelten nicht. :-)

... und wo ich gerade schon bei Wirtschaft bin

ZeitOnline hat die neuesten Wirtschaftsdaten für jedermann partytauglich aufbereitet.

Montag, August 14, 2006

Finanzwelt aufgepasst!

Meine (bisher) geringe Affinität zum Finanzmarkt ist bekannt. Falls nicht, spätestens jetzt. Aber das ändert sich in Zukunft. Während aber windige €-Dealer wie Markus Frick - jetzt auch mit peppigem Popcorn-€-Porno im 9live-Look*) - nur lautstark Cents aufwirbeln, werde ich die dicken Bretter bohren. Und dazu hab ich mir schon antiquarisch (1,50€) die grundlegende Literatur verschafft. Seit umschlungen, Millionen! Wall Street, ich komme!

*) D. h., lautes Rumschreien, ausladende Gesten, schnelle Schnitte, brechreizerregende Kameraführung, Live-Kontaktmöglichkeit per Telefon und E-Mail.

Donnerstag, Juli 27, 2006

Typisch ...

Wer findet diese "Debatte" wie ich übertrieben und hysterisch?

Freitag, Juli 14, 2006

Mittel gegen Denkmalschutz

Über Geschmack kann man nicht streiten, über Denkmalschutz schon. Ich vermute mal, dass mir die Architekten dieser Welt für diesen Blogeintrag am liebsten den Hals umdrehen würden, aber Architekten sind ja auch eine Art Lobbygruppe, sozusagen Geschmacksdiktatoren. Aber zum Thema.

Eines der hässlichsten Gebäude der Welt ist die Universitätsbibliothek Karlsruhe. Es steht, wie so viele andere hässliche Gebäude, unter Denkmalschutz. Und da beginnt das Schlamassel. Wie wird man diese unerwünschten Gebäude los? Gesetzesänderung? Dauert zu lange, wenn es überhaupt dazu kommt, ich verweise auf die Lobbygruppen Architekten, Stadtbauer und das ganze weitere Gezücht. Sie heimlich sprengen? Möglich, aber für einige wenige zu teuer, und zu viele dürfens nicht machen, sonst fällt man auf. Ich fürchte, auch im Sinne einer Entsiegelung von Flächen bleibt nichts anderes übrig, als einen Krieg zu beginnen. Das ist die einzige Variante, die auf Grund einer recht mächtigen Lobby vielversprechend erscheint. Wie man sieht, die schönen Sachen werden ja wieder errichtet. Also ich glaube, stadtbauhygienisch wäre das eine gangbare Variante.

Dienstag, Juli 11, 2006

Energie!

Zumindest mir war es neu, dass es neben Fotovoltaik-, Biomasse- und Windkraftanlagen auch noch eine spannende weitere Art "Sonnenenergie"-Kraftwerk gibt: Das solarthermische Kraftwerk. Ich hab auf ZeitOnline davon gelesen. Ich glaube, da ist Musik drin. Herr Marquardt, übernehmen Sie!

Mittwoch, Juli 05, 2006

Form vs. Inhalt

Der spannende Artikel auf ZeitOnline über die "Yes Men" berichtet nicht nur von den amüsant-besorgniserregenden Aktionen dieser Gruppe, sondern zeigt auch mal wieder, wie sehr die (Darstellungs-)Form einer Sache den Inhalt übertönen oder gar bestimmen kann. Die "Yes Men" stellen die "Wahrheit" im Gewand der sonst üblichen Präsentationen usw. dar und nur wenige bemerken es und oft recht spät. Form und Inhalt können also so etwas wie Gegenspieler sein und sind für die Aussage einer Sache doch untrennbar miteinander verbunden.

Für mehr Tiefgang in diesem Thema werde ich wohl doch mal Hegel lesen müssen. Möchte jemand mitmachen?

Freitag, Juni 09, 2006

Datamining 2.0

Wie nahe der Gedanke doch liegt: Beziehungsnetzwerkplattformen*) als Datenbasis für Geheimdienste zu verwenden. SpiegelOnline berichtet darüber, wie die NSA es anscheinend schon macht. Auch mir war der Gedanke schon gekommen. Immerhin werden an solchen Stellen enorm viele persönliche Daten freiwillig angegeben. Irgendwie glaube ich, dass die Entwicklung des Internets aus Sicht des Daten- und Persönlichkeitsschutzes noch ganz arg am Anfang steht. Ich müsste mir mal Gedanken darüber machen, was ich mit diesem Blog alles über mich verrate ...

*) Wie OpenBC oder Orkut

Donnerstag, Juni 08, 2006

Hahn hinterfragt

Schon mal von Reiki gehört? Keine neue fernöstliche Teesorte ist das, aber fast. Es ist eine ... na, vielleicht "spirituelle Bewegung", wenn man so will, deren Credo es ist, dass eine Art Lebensenergie existiert, die man von Mensch zu Mensch übertragen kann. Am besten durch Handauflegen, aber mühelos auch über beliebige Distanz. Richtig angewendet, kann man damit heilen.

Das fordert die Physik und die Biologie ja eigentlich geradezu heraus. Aber wenn man versucht, aus dem sonst informativen Medium Internet Informationen darüber zu bekommen, geht das nicht direkt fehl, aber die Information wird nur von Reiki-Gruppen zur Verfügung gestellt. Was mich daran verwirrt: Ansonsten aufgeklärte Zeitgenossen beginnen, ohne weitere Informationen und mit dem etwas pampigen Hinweis, dass man ja "offen für sowas sein" müsse/solle, Kurse darin zu belegen. Die natürlich Geld kosten. Wie ohnehin pausenlos darauf hingewiesen wird, dass man das am besten von einem Guru im Seminar lerne.

Ich will dieses Reiki (noch?) nicht verurteilen, aber eine solche Lehre, deren Fundament reichlich Lücken aufweist, den naheliegendsten Fragen keine Antwort bietet und deren Doktrin und Techniken nur durch Geldausgeben zu lernen sind, das klingt für mich ein wenig merkwürdig.

Dienstag, Juni 06, 2006

Frauen und Big Business

Ausgerechnet in Amerika und ausgerechnet sehr pragmatisch und weniger feministisch wird die Dresdner Kleinwort Wasserstein wegen Diskriminierung von Frauen verklagt. Bei ZeitOnline gibt es dazu einen sehr ausführlichen Bericht. Verwirrend an der Sache ist tatsächlich, dass dieses Verhalten der Männer reichlich kurz gedacht ist, wenn derzeit mehr als die Hälfte der Wirtschaftsstudenten weiblich istm Tendenz steigend. Naja, ich hoffe trotz allem, dass die Frauen dann nicht billig die "Rache an den Männern"-Schiene fahren. ;)

Freitag, Juni 02, 2006

Heute schon das Verfassungsgericht angerufen?

Guter Mann, der Herr Prof. Kirchhof. Daher auch: Gutes Interview auf SpiegelOnline mit ihm. Und er klingt sehr kritisch, was die Steuerpläne der Frau angeht, die ihn noch im Wahlkampf in ihrem Kompetenzteam als Steuerexperte hatte. Sie hat wohl bisher nicht auf ihn gehört. Schade eigentlich.

Mittwoch, Mai 31, 2006

Do you Sudoku, too?

Ja, nun schön, diese Epidemie geht ja schon länger um, aber nun bin ich auch infiziert. Vielleicht liegts daran, dass ich zur Zeit außer Bewerben und Socialising nicht viel zu tun habe. Aber irgendwie ist dieses japanische Zifferngeknobel wirklich spaßig, obwohl das Problem ja an sich aus informatischer Sicht ziemlich banal und einfach zu lösen ist. Suchtfutter hier.

Samstag, Mai 20, 2006

Sprichwortpate gesucht

Es gibt ja schon viele Sprichworte, aber es fehlen doch noch entscheidende Bonmots. So eines ist mir eingefallen. Es lautet:

"Je mehr ich die Frauen kenne, desto mehr verstehe ich die Männer."

Nachteil: Wenn das Sprüchlein als Zitat von mir (Jonas Hahn) kursiert, dann hat das ganze nicht das nötige Gewicht. Falls also jemand der geneigten Leserschaft eine berühmte Persönlichkeit von Ruf und Geist zur Hand hat*), der dieses Bonmot gerne gesagt haben möchte, kann sich gerne bei mir melden.

*) Wie z. B. Sky du Mont, Mario Adorf, Jacques Brel oder Papst Benedikt XVI.

Dienstag, Mai 02, 2006

Past the Point of No Return

Uff, es ist vollbracht: Heute habe ich meine Diplomarbeit abgegeben. Schönes Werk. ;) Wer beim eventuellen Lesen*) Fehler finden sollte, der schweige gefälligst, ich will nichts hören oder lesen!

*) Kapitel 3 ist besonders trocken.