Mittwoch, Oktober 25, 2006
Sonntag, Oktober 08, 2006
Das hört die FDP nicht gern ...
Die Zeit fragt: "Liberal = egal?" und stellt die Rolle der FDP in der Außenpolitik auf neue Beine und in Frage. Das hören wir nicht gerne, schmücken wir uns doch gerne mit den außenpolitischen Dinosauriern Genscher, Kinkel und Lambsdorff. Nun, leider war das mal. Diese Herren hängen jetzt in der Ahnengalerie und ihre außenpolitische Kompetenz wird nicht an die Nachfolger übergehen, bloß weil sie in der selben Partei sind.
Donnerstag, September 28, 2006
Wenn man nicht mehr weiterweiß ...
... gründe einen Arbeitskreis. In diesem Fall gleich eine ganze Konferenz zum Thema "Der Islam und wir" oder so. Der Auftakt war ein wenig seicht, aber das ist normal, glaube ich. Die Islamkonferenz dauert ja auch noch zwei Jahre.
Was ich mir von dieser Konferenz erhoffe, ist:
Was ich mir von dieser Konferenz erhoffe, ist:
- Wir verstehen den Islam
- Die Muslime stehen in einem ständigen Dialog mit den anderen Parteien (wie z. B. die Juden)
- Die muslimischen Mitbürger kennen in der Mehrheit unseren Staat und seine Fundamente
Samstag, September 23, 2006
Eins, zwei, drei, vier, Beckstein ...
Der Günther wieder ... Klar: Ausländische Studierende sind gefährlich.
Donnerstag, September 21, 2006
Nur Schall und Rauch?
Die SZ stellt es fest: Interessant ist das Desinteresse am Fall el-Masri. Mir war schon im Fall Murat Kurnaz nicht ganz klar, warum in Deutschland nicht mehr Interesse dieser Thematik herrschte. Sind uns unsere Mitbürger wurscht, bloß weil sie so "fremd" heißen?
Mittwoch, September 20, 2006
Projektparteien
Politikverdruss, Reformstau, Stillstand der Bundespolitik. Die Antwort darauf könnten doch Parteien sein, die sich wie ein Projektteam zusammenfinden, für ihre Idee werben und sich wieder auflösen, nachdem sie ihre Ziele verwirklicht haben (falls sie gewählt werden). Eine neu gegründete Partei, die eine Art Projektpartei ist, ist die "Piratenpartei". Ein Interview mit dem designierten Parteivorsitzenden findet sich hier.
Dienstag, September 19, 2006
Würdigung einer Randerscheinung
Ich freute mich immer, wenn ich auf 3sat zufällig einen der Kurzfilme der Reihe "der andere Blick" erwischt habe. Aber ich habe entdeckt: Die gibts auch online! Jipphei!
Der Gipfel der Passivität
Erst war das Computerspielen und Fernsehen als passiver, dumpfer und rein konsumierender Zeitvertreib verschrieen. Schon da war von Anfang an DSF ein neuer Tiefpunkt in der Fernsehlandschaft. Jetzt gibts einen neuen Minimalpunkt: Kommentierte Videospiele wie "FIFA 2006" in der Sendung "screen shot". Die Apokalypse kann kommen!
Spät, aber willkommen
Oh, ein neues Buch von Tolkien! Ich glaube, da werde ich mal noch über die Anschaffung nachdenken.
Donnerstag, September 14, 2006
Islamismus? Da gibts doch was von Papst Benedikt ...
Sehr spannend, wenn auch kontrovers, finde ich den Artikel auf FAZ.NET über den Papstbesuch und die Botschaft von Papst Benedikt XVI., das immunisierende Mittel gegen Terrorismus und Islamismus sei das Christentum. Drollig, wie der sich das so denkt ...
Wofür ich gerne (GEZ) bezahlen würde
Es gibt Sender und Sendungen, besonders öffentlich-rechtliche, die finde ich so gut, dass ich dafür auch Geld bezahlen würde. Also, wenn es die GEZ nicht gäbe. Zum Beispiel Deutschlandfunk und im TV ganz unbedingt "Hart aber fair" auf WDR. Schon allein auch wegen des Online-Sendearchivs*.
*) Also hier fällt mir was auf. Eigentlich wollte ich "online" als Adjektiv verwenden, also "wegen des onlinenen Sendearchivs" oder so schreiben. Das ist aber pfui. Schlimmer noch: Es gibt gar kein deutsches Adjektiv zu "online", geschweige denn ein richtiges deutsches Wort!
*) Also hier fällt mir was auf. Eigentlich wollte ich "online" als Adjektiv verwenden, also "wegen des onlinenen Sendearchivs" oder so schreiben. Das ist aber pfui. Schlimmer noch: Es gibt gar kein deutsches Adjektiv zu "online", geschweige denn ein richtiges deutsches Wort!
Mittwoch, September 13, 2006
Worum es geht
Wenn ich die beiden Artikel auf ZeitOnline lese (und mal annehme, dass die "ZEIT" ein vertrauenswürdiges Organ der Printmedienlandschaft* ist), dann gerate ich schon ein wenig ins Grübeln darüber, ob die Föderalismuskommission gute Arbeit geleistet hat (Stichwort Synchronisation Bundes- und Landtagswahlen). Oder prinzipieller, ob die repräsentative Demokratie noch das zeitgemäße Staatsmodell ist.
*) Ein hässliches Wort, zumal mit anglizistischem Anteil. Ob "Druckmedien" die adäquate übersetzung ist?
*) Ein hässliches Wort, zumal mit anglizistischem Anteil. Ob "Druckmedien" die adäquate übersetzung ist?
Samstag, September 09, 2006
Besser als "Wetten, dass ...?"
Der Papst besucht Deutschland Bayern! Das ist medienmäßig eine Mischung aus Fußball-WM und "Wetten, dass ...?". Mit einem Vorteil: Der Gottschalk quatscht nicht rum.
Bio ist elitär
Ein Namensvetter auf ZeitOnline berichtet über Bioprodukte und darüber, dass die inzwischen auch aus China kommen oder auf Steinwolle gezüchtet werden und von den Discountern gerne ins Sortiment genommen werden. Die Discounter wollen damit unter anderem den von ihnen angestoßenen Preisverfall für Lebensmittel stoppen. Da sich Bioproduktion ebenso rentiert wie konventionelle, ist das ja auch kein Problem.
Spätestens damit dürfte allen Bio-Verklärern klar werden: Der kleine Biobauer von nebenan, der die Milch noch selbst mir schwieligen Händen melkt, die Kartoffel (fast ausgestorbene Sorte!) von Hand vom Acker klaubt oder sein Brot noch mit selbstgehacktem Holz bäckt, dieser Bauer wird immer ein kleiner Biobauer bleiben. Er verkauft seine Produkte an wohlhabende "Die Grünen"-Wähler, die sich gerne besser vorkommen wollen. Wenn nun aber die ganze Bevölkerung gute Produkte haben soll, wird es schwierig, das mit lauter Biokleinbauern hinzubekommen.
Die Entwicklung der Bio-Massenware ist gerade erst am Anfang und ich glaube, dass vor allem die Verbraucher (also wir!) erkennen sollten, wie sehr sie diese Entwicklung beeinflussen können.
Spätestens damit dürfte allen Bio-Verklärern klar werden: Der kleine Biobauer von nebenan, der die Milch noch selbst mir schwieligen Händen melkt, die Kartoffel (fast ausgestorbene Sorte!) von Hand vom Acker klaubt oder sein Brot noch mit selbstgehacktem Holz bäckt, dieser Bauer wird immer ein kleiner Biobauer bleiben. Er verkauft seine Produkte an wohlhabende "Die Grünen"-Wähler, die sich gerne besser vorkommen wollen. Wenn nun aber die ganze Bevölkerung gute Produkte haben soll, wird es schwierig, das mit lauter Biokleinbauern hinzubekommen.
Die Entwicklung der Bio-Massenware ist gerade erst am Anfang und ich glaube, dass vor allem die Verbraucher (also wir!) erkennen sollten, wie sehr sie diese Entwicklung beeinflussen können.
Dienstag, September 05, 2006
Kultureller Zwischenruf
Bildung, Kultur und Allgemeinwissen erwirbt man, indem man auch mal Dinge konsumiert, die man noch nicht kennt und, mehr noch, die man auch nicht einschätzen kann. In anderen Worten: Durch Neugier und Experimentierfreude und eben besonders auch durch den gedanklichen Austausch darüber.
Ein sehr gutes und leichtes Objekt zu diesem Zweck sind die Editionen der großen deutschen Zeitungen. Besonders die Sammeleditionen der SZ habens mir angetan. Ich habe da z. B. erst widerwillg, dann aber mit großer Begeisterung "Fitzcarraldo" gesehen. Bei "Der Partyschreck ('The Party')" habe ich mich totgelacht*). Leider sind die Bücher nicht mehr zu haben, aber "Wenn ein Reisender in einer Winternacht" von Italo Calvino ist uneingeschränkt zu empfehlen, aber wer kennt das schon? Dazu kommt: Billig sind diese Ausgaben, so billig, dass man eigentlich zuschlagen muss! Also ich habe hier noch einiges in der Warteschlange und bin mega gespannt. Mitmachen und Spaß haben! Ausreden à la "keine Zeit" zählen nicht!
*) Wobei man hier sagen muss, dass die deutsche Synchronisation eine Sünde ist. Auf englisch gucken!
Ein sehr gutes und leichtes Objekt zu diesem Zweck sind die Editionen der großen deutschen Zeitungen. Besonders die Sammeleditionen der SZ habens mir angetan. Ich habe da z. B. erst widerwillg, dann aber mit großer Begeisterung "Fitzcarraldo" gesehen. Bei "Der Partyschreck ('The Party')" habe ich mich totgelacht*). Leider sind die Bücher nicht mehr zu haben, aber "Wenn ein Reisender in einer Winternacht" von Italo Calvino ist uneingeschränkt zu empfehlen, aber wer kennt das schon? Dazu kommt: Billig sind diese Ausgaben, so billig, dass man eigentlich zuschlagen muss! Also ich habe hier noch einiges in der Warteschlange
*) Wobei man hier sagen muss, dass die deutsche Synchronisation eine Sünde ist. Auf englisch gucken!
Montag, September 04, 2006
Darf ich Ihnen meine Datensammlung zeigen?
Die Terror-Paranoia geht weiter. Und ich bin mir sicher, dass die nicht viel bewirkt und nur einen Haufen Daten, der darauf wartet irgendwie missbraucht zu werden.
Sonntag, September 03, 2006
Würstchen, Christkindlesmarkt, Lebkuchen.
Nürnberg ist schön. Es gibt dort die Kaiserburg, die schönen alten Kirchen und das alte Reichsparteitagsgelände. Und es gibt eine "Fleischbrücke". Und, unweit:
Donnerstag, August 31, 2006
Die Bahn geht (an die Börse)
Ich bin Bahnfan, und genau deshalb bin ich auch froh, dass das Unternehmen endlich privatisiert wird. Allerdings ist die Art und Weise der Privatisierung noch nicht ausgamcht: Mit oder ohne Netz? Meine Meinung ist ganz klar und treu auf der FDP-Linie: ohne Netz. Alle anderen Formen der Privatisierung würden meiner Einschätzung nach nur weitere aufwändige Regulierungsmaßnahmen zur Folge haben, wenn es darum geht, der Bahn den Wettbewerb auf der Schiene richtig beizubiegen. Ich hoffe mal, dass die GroKo das irgendwie einsieht und nicht allzusehr auf die Bahnlobbyisten hört. In diesem (losen) Zusammenhang empfehle ich gerne nochmals den Film "Thank you for smoking".
Die Zukunft des PC (Autragsarbeit)
Bisher prägte die Entwicklung des Heimcomputers vor allem eines: Die rasante Weiterentwicklung von Hard- und Software. Wie man derzeit merkt, ist das nicht mehr die entscheidende Entwicklungsrichtung. Es geht mehr hin zu Benutzerfreudnlichkeit und Stabilität.*) Was meiner Meinung nach eine denkbare wahrscheinliche Richtung für die Computer sein wird, ist eine Art Modalität der Anwendungen und Geräte. E-Mails und andere Kommunikationsmittel werden vermutlich unabhängiger von ... oder aber Computer werden noch universeller, aber tragbar ... aber jetzt, wo ichs gerade bemerke: Die Entertainmentzentrale PC für TV, Film und Musik ist auch schon in Planung. Tja, also der derzeitige Stand der Technologie ermöglicht irgendwie alles. Tragbar, klar. Wird gebraucht, ist praktisch. Das Handy in der Jacke. Windows Media Center Edition. Filme am PC aufnehmen, digitales Fernehen, iTunes, iPod. Klingt nach Heimstation. Blackberry, UMTS. Klingt nach mobiler eher modularer Kommunikationseinheit und ubiquitärem Datenaustausch. Es kommt alles gleichzeitig! Herr Goldschmidt, ihr Senf bitte, denn Sie lesen doch die hippen Online-Computer-Internet-Informatik-Nerd-Seiten! Was soll ich denn da noch ...? Unzusammenhängend fällts mir ein: "Thank you for smoking" ist ein empfehlenswerter Film.
*) Mein subjektiver Eindruck
*) Mein subjektiver Eindruck
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